Nach 32  stuendigem Flug erschoepfte Ankunft in unserer ersten Unterkunft in La Paz Zentrum.

 

03.07. Stadbesichtigung:  von um 11 bis um 16 Uhr groessere Runde ueber verschiedene Stadteile 

          in eine Hoehenbereich zwischen 3200 m - 3900 m  (insgesamt ca. 1000 Hoehenmeter) zurueckgelegt.

          Hoechste Erhebung Piri-Piri mit totaler Aussicht ueber die Stadt.

 

Blick zum 6438 m hohen Illimani.

04.07.

Heute Regen und  Schnee in La Paz.  Einholen von Touren informationen.

05.07. Sonntag, Exkursion im 10 km entfernten Sandsteingebiet Valle de Luna. Fahrt mit Bus.

          Wetter war gut.

 

06.07. Montag:

Morgen unternehmen wir ein Aklimatistionstour (ca. 5200 m) in der Condoriri - Kette ausserhalb von La Paz, kommen nochmals zurueck ins Hotel und starten am Tag darauf den Aufstieg zum Huayna Potosy.

Geplant sind 3 Tage.

(Am Sonnabend gab es 60 cm Neuschnee im Gebirge ueber 4000 m.)

09.07.Donnerstag:

Dienstag Fahrt zur Condoririkette und Aufstieg zur Huette (Hoehe ca 4400 m).

Mittwoch Aufstieg zum Gipfel Cerro Austria 5328 m in 4.5 h. Anstrengender Auf-und Abstieg. Superwetter.

Grosse Bergkulisse. In Sichtweite Huayna Potosi und die Gipfel der Berggruppe. Von weitem am Horizont der hoechste Berg Bolivien Sajama.

Unterwegs im unterem Bereich  waren immer wieder Lamas und Alpakas zu sehen.

Bei der Heimfahrt am Mittwoch in die Stadt herrschte wegen dem Grossereignis des Besuchs  des Papstes (nicht der Daila Lama)  in La Paz ein ziemliches Verkehrschaos. Unsere Unterkunft ist nur wenige Hunderte Meter vom zentralem Platz der Kirche San Franziskus, wo er die Rede hielt, entfernt,

Wir sind noch bis zum Samstag in La Paz und am Sonntag startet unsere Tour zum Huayna Potosi.  Wir werden voraussichtlich 3 Tage unterwegs sein.

Aussicht ueber La Paz.

15.07.Mittwoch

Huayna Potosi, Gipfelansicht oben rechts

Nach 3 taegiger Aktion  am Huayna Potosi  sind wir wieder zurueck in La Paz.

Die letzte Etappe des Aufstiegs begann um 1 Uhr von der Gipfelhuette  in einer Hoehe von 5120 m.

Komplett ist uns der Gipfel nicht gelungen, es fehlen uns noch 200 m an der Gipfelhoehe von  6088 m.

Ein intensiver Sturm liess uns kaum vorankommen und bei gefuehlter Temperatur von ca -20 Grad brachen wir die Tour um 6.30 Uhr ab. 

Unsere koerperliche Verfassung war eigentlich ganz gut.

   
 

18.07. Samstag

Blick von der Isla del Sol auf den Titicacasee

Die letzten 2 Tage waren wir am Titicaca-See am Ort Copacabana und sind mit dem Boot auf die Sonneninsel (Isla del Sol) gefahren. Wir haben die ganze Insel von Nord nach Sued auf einem Trail in ca. 3800-4100 m Hoehe ueberquert und am Freitag abend sind  wir mit dem Bus nach La Paz zurueck gefahren, 3 h.

19.07.Sonntag

Morgen unternehemen wir die Mountainbiketour "Death Road" von La Paz nach Coroico, 60 km von 4650 m hinab bis auf 1200 m. Von Dienstag bis Donnnerstag sind wir in der Salzwueste Salar de Uyuni.

22.07.Mittwoch

Auf der sogenannten gefaehrlichsten Strasse der Welt.  Man durchfaehrt dabei saemtliche Klimazonen Suedamerikas (alpine Zone bis zum Dschungel)

Hoechste Aufmerksamkeit ist notwendeig, wenn sich Autos und Mountainbiker auf der schmalen Strasse begegenen.

Unten angekommen gab es lunch und ein T-Shirt. Die Rueckfahrt der Fahrer und Raeder erfogte auf der weniger gefaehrlichen neuen aspahltierten Strasse, die es erst seit einigen Jahren gibt.
 

Heute abend brechen wir mit einem Bettenbus zu einer 14 h Nachtfahrt in die Salzwueste Salar de Uyuni auf.

23.07. Donnerstag

Mittwoch, den 23.07. Salzwueste von Uyuni, mehr als 10000 qkm gross.

Von La Paz sind wir in einer unbeschreiblichen strapazioesen Nachtfahrt (13 h), teils in einem Bettenbus, teils einem einfachen  Bus auf schlechtester Strasse nach Uyuni gefahren und am naechsten Tag dasselbe zurueck.

Strassen waren so schlecht,mondlandschaftsmaessig. Die Busfahrt war sehr sehr anstrengend !

Kaktusinsel: dort sind unzaehlige Jahrhunderte- bzw Jahrtausende alte grosse Kakteeen zu sehen.

Besuch des Eisenbahnfriedhofs in Uyuni.

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Morgen am Fr., den 24.7. fahren wir nach Tiahuanacu, zur Ruinenstaette der Prae-Inka-Kultur

und heute Abend treffen wir uns in La Paz mit einem Kollnauer aus dem Schwarzwald zum Abendessen.

 

25.07. Samstag

Gestern Besichtigung der Ausgrabungsstaette fuer die Prae-Inka-Kultur Tiahuanacu, die sich etwa 2 h von La Paz befindet.

Ruecklflug morgen frueh von La Paz ueber Miami, London Frankfurt.

Voraussichtlich sind wir Montag ca. 13.30 Uhr in Frankfurt/Main.

 

28.07. Diensttag

kleine Nachbetrachtung:

Die Rückreise war ein Abenteuer- und Konditionsstrapaze für sich. Die Flugreise führte über 3 Kontinente mit 4 Zwischenlandungen: Santa Cruz de la Sierra (Bolivien), Miami (USA), London, Frankfurt. Schließlich fehlte einer meiner Rucksäcke. Er würde noch nachgeliefert. Ein  ominöser ähnlicher Rucksack in einem ähnlichen Übersack, der am Frankfurter Flughafen am Gepäckband herrenlos stand, gibt mir zu denken. Auch die Weiterfahrt mit der Bundesbahn nach Weimar über Erfurt war kein Vergnügen, Verspätungen und geänderte Bahnsteige hätten fast das Ziel nicht erreichen lassen. Hella (meine Frau) hingegen hatte sich mit dem System von Strassensperrungen   Sackgassen und Widersprüchlichkeiten um Weimar auseinanderzusetzen, um das abholendes Auto an den Weimaer Bahnhof heranzuführen.

Peter stand kurz nach der Landung in Frankfurt unter höchstem Zeitdruck, weil sein Fernbus fast gleichzeitig abfahren sollte. Als er an der Bushaltestelle ankam, wurde eine längere Verspätung der Busankunft angekündigt, die sich dann schliesslich auf  2 Stunden ausdehnte. Er erreichte somit  gegen 20 Uhr seinen Heimatort, wo er von Nachbarn und Freunden  empfangen wurde und seiner Heimkehr bis in die Nacht gefeiert wurde.

Bei dem Bolivienurlaub erlebte ich einen persönlichen Gewichtsverlust von 5 kg, nachdem ich durch sportliche Vorbereitung im ersten Halbjahr 2015 bereits ebensoviel  Gewicht verlor. Ein Effekt, über den ich nicht traurig bin,

In Bolvien war er vorwiegend durch die Aktivitäten in Höhen fast durchweg um und über die 4000 m zurückzuführen.

 

29.07. Mittwoch

Mein vermisster Rucksack wurde heute angeliefert. Er war in Miami liegengeblieben.

Edgar


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